Basiliuskathedrale Moskau

Basiliuskathedrale Die Kathedrale des heiligen Basilius, auch die Basilius-Kathedrale genannt, ist der inoffizielle Name der russisch-orthodoxen „Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale am Graben“ in Moskau. Sie befindet sich im Süden des Roten Platzes und ist eines der Wahrzeichen Moskaus.

Die Basilius-Kathedrale wurde im Auftrag Iwan dem IV an der Stelle der ehemaligen, 1552 errichteten Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit erbaut, dessen Holz 3 Jahre nach den Moskau-Kasan-Kriegen vollständig abgetragen wurde.
Der zuständige Architekt für die Basilius-Kathedrale war Postnik Jakowlew.

Eine Legende besagt, dass Iwan nach Vollendung der Kathedrale 1562 den Architekten gefragt haben soll, ob dieser in der Lage wäre noch einmal eine solch schöne Kathedrale zu bauen. Der Architekt soll geantwortet haben, dass er sogar eine noch schönere errichten könnte. Daraufhin ließder Zar dem Architekten die Augen ausstechen, damit dieser nicht anderswo etwas von vergleichbarer Schönheit errichten konnte.
Die Legende konnte jedoch wiederlegt werden, da nachgewiesen werden konnte, dass der Architekt nach Vollendung der Kathedrale auch an weiteren Bauprojekten beteiligt war.Die Basiliuskathedrale besitzt neun, sich von einander in Form und Farbe unterscheidende Hauptkuppeln. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Kathedrale mehrfach umgestaltet: Farbgebung und Verzierungen änderten sich, weitere asymmetriche Nebengebäude sowie zahlreiche neue Ornamente im Inneren kamen hinzu.

Mittlerweile gehört die Kathedrale zum Staatlichen Museum für Geschichte. Neben der Katehdrale an sich können auch weitere Ausstellungen, wie die der Waffen aus der Zeit Iwan des Schrecklichen, besichtigt werden.

Basiliuskathedrale

Quelle: Wikipedia
 

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